Depot Risk Check

Rendite: Gesamtertrag einer Kapitalanlage

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Rendite bezeichnet den Gesamtertrag einer Kapitalanlage, ausgedrückt als prozentualer Anteil am eingesetzten Kapital – sie umfasst Kursgewinne, Dividenden und Zinsen.

Was ist Rendite?

Rendite ist der Gesamtertrag einer Kapitalanlage, ausgedrückt als Prozentsatz des eingesetzten Kapitals. Sie umfasst sowohl Kursgewinne als auch laufende Erträge wie Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen. Die Rendite ist die zentrale Kennzahl, an der jede Geldanlage gemessen wird.

Man unterscheidet zwischen nominaler Rendite (der reinen Wertsteigerung) und realer Rendite (bereinigt um die Inflation). Eine nominale Rendite von 5 % bei einer Inflation von 3 % ergibt nur eine reale Rendite von ca. 2 %. Für die tatsächliche Kaufkraftentwicklung ist die reale Rendite entscheidend.

Rendite richtig berechnen

Die einfache Renditeberechnung (Gewinn / Einsatz × 100) reicht für kurzfristige Betrachtungen. Für längere Zeiträume und regelmäßige Ein- und Auszahlungen ist die zeitgewichtete Rendite (TWR) oder die geldgewichtete Rendite (MWR/IRR) aussagekräftiger. Die TWR eignet sich zum Vergleich mit Benchmarks, die MWR berücksichtigt den Einfluss des Timings von Einzahlungen.

Wichtig: Vergleichen Sie immer Rendite nach Kosten. Verwaltungsgebühren, Transaktionskosten, Ausgabeaufschläge und Steuern können die Bruttorendite erheblich schmälern. Ein Fonds mit 8 % Bruttorendite und 2 % Kosten ist schlechter als ein ETF mit 7 % Bruttorendite und 0,2 % Kosten.

Historische Renditen verschiedener Anlageklassen

Aktien haben langfristig die höchste Rendite erzielt: Der MSCI World lieferte seit 1970 durchschnittlich ca. 7–9 % p.a. (nominal). Anleihen erzielten historisch 3–5 % p.a. Immobilien liegen mit 4–6 % p.a. dazwischen. Gold hatte langfristig eine reale Rendite nahe 0 %, dient aber als Krisenabsicherung.

Diese Durchschnittswerte verschleiern jedoch die enormen Schwankungen: In einzelnen Jahren können Aktien +40 % oder -50 % erzielen. Deshalb ist die Renditebetrachtung immer mit einer Risikoanalyse zu verbinden – die Sharpe Ratio setzt Rendite und Risiko ins Verhältnis.

Rendite-Mythen und Fakten

  • Hohe Rendite ist IMMER mit höherem Risiko verbunden – es gibt keine risikolose Überrendite
  • Die Rendite nach Kosten und Steuern ist entscheidend, nicht die Bruttorendite
  • Vergangene Renditen sind keine Garantie für zukünftige Ergebnisse
  • Der Zinseszinseffekt macht langfristiges Investieren so mächtig
  • Durchschnittliche Aktienrenditen von 7–9 % p.a. enthalten Jahre mit -30 % bis +40 %
  • Inflation frisst Rendite: 2 % Inflation halbiert die Kaufkraft in 35 Jahren

Renditeanalyse im Depot Risk Check

Erzielen Sie eine angemessene Rendite für das eingegangene Risiko? Der kostenlose Depot Risk Check von Wealth Partners Tegernsee analysiert Ihre Portfolio-Rendite im Vergleich zu relevanten Benchmarks und prüft, ob Ihre Kosten die Rendite übermäßig schmälern.

Oft zeigt sich dabei, dass hohe Fondsgebühren oder eine unausgewogene Asset Allocation die Rendite unnötig belasten. Schon kleine Optimierungen können über einen Anlagezeitraum von 20 Jahren Unterschiede von zehntausenden Euro ausmachen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen nominaler und realer Rendite?

Die nominale Rendite ist die reine Wertsteigerung einer Anlage. Die reale Rendite berücksichtigt die Inflation. Bei 5 % nominaler Rendite und 3 % Inflation beträgt die reale Rendite nur ca. 2 %. Für die tatsächliche Kaufkraftentwicklung ist die reale Rendite entscheidend.

Welche Rendite kann ich von Aktien langfristig erwarten?

Der globale Aktienmarkt (MSCI World) hat seit 1970 durchschnittlich ca. 7–9 % pro Jahr nominal erzielt. Nach Inflation bleiben ca. 5–6 % reale Rendite. Diese Durchschnitte enthalten allerdings Jahre mit extremen Schwankungen von -50 % bis +40 %.

Wie wirken sich Kosten auf die Rendite aus?

Kosten haben langfristig einen enormen Einfluss: 1 % höhere jährliche Kosten können über 30 Jahre ca. 25–30 % des Endvermögens kosten. Deshalb ist der Vergleich der Nettorendite (nach allen Kosten) so wichtig – und ein Argument für kostengünstige ETFs.

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